Huhu, juhu oder so!
Hallo!
In der Woche vom 05.07.2025 bis 12.07.2025 zog es uns in das Kreiszeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Helmstedt nach Grasleben. Wir schlugen dort auf dem hiesigen Sportgelände, mit Sportplatz und Turnhalle für 8 Tage unser Lager auf. Ach ja, nicht zu vergessen um die Ecke war auch noch das Schwimmbad. Das war unsere tägliche Erholungs- und Abkühlungsquelle. War zwar ein wenig Salzig, aber nicht unangenehm. Aber immer ein Ausflug wert. So jetzt genug geschwärmt.
Am 04.07.2025 mussten die Zelte nach Grasleben transportiert und aufgebaut werden. Das hat schonmal funktioniert. Juhu, der erste Meilenstein war schon mal gesetzt, wir werden die nächsten Tage nicht im Freien schlafen.
Nun stand der Tag des Einzugs bevor, der 05.07.2025. Wir trafen uns am FGH in Hoiersdorf, MTW und der Anhänger der Brandsimulationslage wurde mit allem beladen, was so gebraucht wurde. Kurzer und schmerzloser Abschied von den Eltern und es ging in Richtung Grasleben. Nach einer kurzen Fahrt entluden wir schon unserem MTW in einen Anhänger, welcher dann, vom Bauhof und der Fahrbereitschaft, zu unserem Zelt gebracht wurde. Unserer Anhänger mit der Brandsimulationsanlage wurde dann schonmal zu seinem Bestimmungsort verbracht. Der wurde dann wieder Dienstag im Vormittag interessant. Heute war ankommen angesagt und gegen Abend noch die Teilnahme an der Lagereröffnung. Ups, ganz vergessen, unser Lagerbriefkasten musste auch noch angebracht werden. Dort wurde die tägliche Lagerzeitung deponiert, also wir bekamen Post. Am ersten Tag zwar schleppend, aber dann lief es. Ansonsten per Mobiltelefon. Wer Strom brauchte, konnte sich vertrauenswürdig an den Bauhof wenden, dort gab es, vorausgesetzt man hatte das passende Ladegerät, Lademöglichkeiten. Die meisten hatten mit Powerbanks vorgesorgt.
Die Woche ist schnell beschrieben. Alles schön durchgetaktet. Der Tag fing mit einem schönen heißen Kaffee an. Ok, mit einem leckeren Frühstück. Es war reichhaltig und für jeden das ein und andere dabei. Keiner musste hungern. Dann gab es ein festes Programm (Workshops) für die Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen. Nach dem Mittagessen war Zeit für eigene Aktivitäten. Was liegt dann nahe, wenn man schon ein Schwimmbad mit geringem Salzwasser um die Ecke hat, natürlich dort die Nachmittage zu verbringen. Egal wie das Wetter war. Wir hatten unseren Spaß und Entspannung von der Vormittagsaktion. Jo, der Abschluss des Tages brachte ein abwechslungsreiches Abendessen. Lecker. So grob der Tagesablauf.
Sonntag begann mit einem Orientierungsmarsch durch Grasleben. Mit Rätseln und Aktionen welche unterwegs gelöst bzw. bewältigt werden mussten. Haben die Kids aber sehr gut bewältigt. Der Tag wurden dann mit Lagerfeuer und Stockbrot ausklingen lassen.
So nun geht es schon weiter zum Montag, den 3. Tag unseres Aufenthalts im Kreiszeltlager. Kreativzelt war angesagt. Mit den Tischen unserer kleinen Bierzeltgarnitur und zwei Akkuschraubern machten wir uns auf dem Weg zum Basteln. Zeltlagerstühle standen auf dem Programm. Zwei Stühle konnten wir nach konzentrierter Arbeit unser nennen. Sollte sich die Woche aber noch steigern lassen. Hier fertig geworden ging es schon weiter mit einem kleinen, aber sehr kreativem, Spiel, um das Lager zu erkunden bzw. Personen abzuchecken. Denn einige Lagerbewohner waren Teil des Lagerspiels, mit dem Titel „Weihnachtsfest retten…“. Sollte man auch frühgenug mit anfangen, bevor das Weihnachtsfest dieses Jahr ausfällt. Abends ging es dann noch in die Sporthalle.
Am Dienstag, den 08.07.2025, stand dann das Brandschutzmobile auf dem Programm. Hier wurde unserer Anhänger mit der Brandsimulationslage, inklusive dem Personal, benötigt. Einige Kinderfeuerwehren und auch Jugendfeuerwehren haben sich dafür angemeldet, so dass wir den Workshop, über den Morgen, in vier Gruppen durchführen konnten. Unsere Mädels haben sich die Zeit im Kreativzelt vertrieben und gebastelt, was das Zeug hergab. Im Nachmittag gab es noch Beach Volleyball und die Übergabe von Sponsor-Turnbeuteln an die Jugendlichen.
So, nur hatten wir schon Mittwoch und ein spannender Vormittag in der Autostadt stand für uns an. Mit dem Bus ging es in Richtung Wolfsburg. Dort angekommen und einem kleinen Fußmarsch wurden wir schon erwartet und konnten unseren Workshop „E-TEAM“ starten. Es ging dabei in Gruppen zu max. vier Personen den besten E-Dragster zu bauen und sich auf einer zweispurigen Piste zu batteln. Jeder hatte somit die Aufgabe ein Gefährt zu bauen. Das schnellste Auto der Gruppe trat dann gegen die jeweiligen Gruppen im Sprint an. Tja, die Mädels hatten das schnellste Fahrzeug gebaut und somit verdient gewonnen.
Am 6. Tag besuchten wir, mit den Jugendlichen aus Schöningen, den Workshop „K+S“ in Grasleben. Dort wurde der Abbau von Salz bildlich veranschaulicht und zu welchen Zwecken das abgebaute Salz eingesetzt wird. Naja, zum Kochen, in der Landwirtschaft und Forst, im Winterdienst, … Auch wurde experimentiert. Wir nehmen ein Gefäß mit Wasser, gebe eine ganz Kartoffel hinzu. Ab welchem Salzgehalt schweb die Kartoffel im Wasser? Löffel für Löffel wurde sich dem Ziel herangetastet. Abends stand dann noch der gemeinsame Grillabend an.
Jo, am vorletzten Tag gab es noch mal Aktion mit einem Bubble Soccer Turnier. Dann folgte nach dem Abendessen noch der Lagerabschluss mit Siegerehrung. Danach ging es dann noch mal so richtig in die Beine, die Lager-Disco stand an. Mit netten Gesprächen beschlossen wir den Tag.
Bevor ist es vergesse. Die drei Phasen des Ordnungsdienstes mit Duschen reinigen, Spülaufsicht und Toilettenreinigung haben wir meisterhaft bewältigt. Jeder war halt an der Reihe.
Blob zag bum, schon war es vorbei. Der letzte Morgen hat uns erreicht. Frühstücken, zusammenräumen, alles wieder in den BSA-Anhänger und dem MTW verlasten. Ach ja, da war noch was, es regnete, die Zelte und der Pavillon mussten noch abgebaut und eingepackt werden. Zum Glück hatten wir noch tatkräftige Hilfe aus unserer Einsatzabteilung. Somit war ruckzuck alles runter und irgendwie auf unserem Anhänger für das Zeltmaterial verstaut. Wir setzten uns nun in Richtung Heimat. Am FGH Hoiersdorf angekommen und dem Ausladen der Fahrzeuge wurde das vertraute ganz fest in den Arm geschlossen. Dem einen sein Bett, die Eltern, …
Eine schöne und anstrengende Woche ging zu Ende. Der Spaß kam auf jeden Fall nicht zu kurz.